Presseberichte

80 Schüler starten mit Kanadiern durch
Kanu-Scheune bietet Touren und Events an – Komplettservice „einmalig“ - 18.05.2013
Neugierige Einsteiger in Schwimmwesten
Von Michael Wilke

Es dauert eine Stunde, bis alle Schüler mit Paddeln und Schwimmwesten in den Booten sitzen.
80 sind es an diesem Vormittag, vier Schulklassen voller Neugier, jede Menge Arbeit für die Mitarbeiter von Jürgen Lenz. Das Geschäft floriert an der Wörpe in Lilienthal. Die Kanu-Scheune verleiht nicht nur Kajaks und Kanadier. Sie bietet auch Touren und Events an – auf Wunsch mit Begleitung und Verpflegung, Bustransfer und Abholservice, Picknick und Spanferkelessen, Grillen oder Tanzabend mit DJ. Es gibt Tagestouren und zwei- bis dreitägige Ausflüge mit Übernachtung. Ein Rundum-Service, einmalig in der Region. Das sagt Silke Huntenburg-Roeber, Leiterin der Gästeinformation.

Lilienthal. Der Bauwagen steht an der Wörpe, gleich am Ortseingang von Lilienthal, wenn man von Bremen kommt. Hier kann man täglich Kanus und Kajaks leihen für eine Spritztour auf dem Wasser. Wer will, paddelt die Wümme hinunter bis Kuhsiel und dann durch die Schleuse zum Haus am Walde im Bremer Bürgerpark. Zwei bis drei Stunden dauert das. Wer dann noch Lust und Kraft hat, gleitet auf der Kleinen Wümme weiter bis zum Findorffhafen.

Die vier Schulklassen mit 80 Schülern, die an diesem Freitag in offenen Kanadiern lospaddeln haben die längere Tour bis zum Findorffhafen gebucht. Von da aus ist es nur noch ein Katzensprung zur Bürgerweide. Vier bis fünf Stunden paddeln, dann liegt die Bremer Innenstadt vor den jugendlichen Einsteigern, mit den Lokalen und Biergärten an der Schlachte.

Im Bauwagen bieten Jürgen Lenz und seine Mitarbeiter Touren mit und ohne Begleitung für Singles und Paare, Familien und Gruppen an, dazu Karten und Infomaterial. Es gibt einen Bustransfer; auf Wunsch holt die Kanu-Scheune die offenen Kanadier für drei bis vier Personen und die Kajaks mit Spritzwasserschutz für ein bis zwei Personen ab. Oder er fährt sie zum gewünschten Anleger. Wer will, bekommt italienische Lunchpakete mit. Kaffee und Kuchen in Gasthäusern, Grillen und Abendveranstaltungen mit Spanferkelessen oder DJ sind auch möglich.

Schwimmwesten und wasserdichte Packsäcke sind an Bord, Wasserwanderkarten zeigen den Weg. Individuelle Routen sind möglich, die Kanu-Scheune informiert die Gäste über das Paddeln und den Kanusport, über Naturschutz und Strömungen, Ebbe und Flut. Das hat sich herumgesprochen. Die Auslastung sei sehr gut, sagt Silke Huntenburg-Roeber, die Leiterin der Gästeinformation. Das Komplettangebot sei gut für Lilienthal, gut für die Lilienthaler und für die Gäste. In der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Bildung und internationale Partnerschaften hat Huntenburg-Roeber das Freizeitangebot vorgestellt, zusammen mit Jürgen Lenz. Die Politiker tagten diesmal in der Baumschule Bremermann, wo sie sich über die Honig-Direktvermarktung informierten.

Der Bauwagen ist eine Säule des Geschäfts. Die andere ist das Internet. Das Geschäft läuft immer mehr über die Online-adresse www.kanuscheune.de mit Informationen und Touren, Preisen und Buchungsformularen. "Wir bieten Ihnen Kanuverleih sowie komplett durchorganisierte Kanutouren, Kanuevents für Firmen, Vereine, Gruppen, Schulklassen und Privatpersonen. Selbstverständlich bieten wir Vollservice an, von der Abholung bis zum Spanferkelessen", steht auf der Homepage.

Das bringt auch Bremen-Besucher nach Lilienthal. "Wir haben viele Firmen", sagt Jürgen Lenz. "Die machen in Bremen Seminare und dann eine Abschlusstour mit Barbecue." Inzwischen kommen die Gäste auch aus Bremerhaven, Celle und dem Rheinland. Das Gros der Kunden bilden die Bremer, zirka 80 Prozent, schätzt Lenz. In Lilienthal hat er Stammkunden. Das Internet erweitert seinen Kundenstamm ständig; Werbung in Fachzeitschriften muss er nicht machen.

"Ein Zugpferd ist die Schlachte", weiß der Betreiber der Kanu-Scheune. Inzwischen wird der Junggesellenabschied nicht nur zu Lande, sondern auch auf dem Wasser eingeläutet. "Die paddeln zum Findorffhafen", erklärt Lenz. "Dann geht’s zur Schlachte, und abends wird gefeiert."

Seine Steuern zahlt Lenz in Bremen. Gerne würde er sie in Lilienthal entrichten. "Das wäre mir lieb", sagt er. "Aber wir haben hier ja keine Adresse." Den Bauwagen gegen ein festes Haus am Wasser zu tauschen, ist nicht drin. Der Wagen steht im Überschwemmungsgebiet der Wörpe.

Die Firmenadresse ist Timmersloh, das zur Hansestadt gehört. Hier stehen drei Bootshäuser für bis zu 60 Kanus und Paddelboote. "Aber da sehen die Leute kein Wasser", bedauert Lenz. In Lilienthal ist das anders: An der Wörpe gibt es eine Steganlage, da können die Paddler gleich einsteigen.

1991 hat Jürgen Lenz, Wassersportler und gelernter Tischler, zusammen mit einem Freund begonnen, gebrauchte Kajaks und Kanadier zu kaufen, zu reparieren und weiter zu verkaufen So entstand in Timmersloh das erste Bootshaus. Inzwischen sind es drei, das Geschäft florierte. 2001 kam die Kanu-Scheune an der Lilienthaler Hauptstraße und an der Wörpe dazu. Lenz und sein Kompagnon erweiterten das Angebot; es umfasste nun Bootshandel und Bootsverleih, Touren und Bekleidung, Ausrüstung und Anglerbedarf. 2005 ließ die Gemeinde Lilienthal mit Hilfe von EU-Mitteln eine öffentliche Steganlage an der Wörpe bauen. Im Februar 2013 hat Lenz das Bootsgeschäft an einen langjährigen Mitarbeiter verkauft, der es unter anderem Namen betreibt. Seitdem konzentriert sich Jürgen Lenz ganz auf Kanutouristik, Kanuevents und Kanuverleih.

Quelle: Weserkurier Bremen

POSTADRESSE

Kanu - Scheune
Inhaber: Jürgen Lenz
Timmersloher Landstraße 31
28357 Bremen
Hier keine Bootsausgabe,
keine Verleihstation!

Telefon: 0162 - 900 36 14
Telefax: 0421- 577 99 103
Mail:info@kanuscheune.de
www.kanuscheune.de
www.mobil.kanuscheune.de

VERLEIHSTATION

Beachten Sie bitte
die Abfahrtsorte!

Die Verleihstation in Lilienthal ist neben dem Borgfelder Landhaus,
30 Meter von der Straßenbahnhaltestelle
der Linie 4, ,,Truperdeich‘‘
entfernt.

INFORMATIONEN

Öffnet die Website: www.expedia.de

WETTER & GEZEITEN

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Öffnet die Website:www.carving.kanuscheune.de

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